JAHRESBERICHT - Chor-Heitenried

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JAHRESBERICHT

AKTUELL
 

Jahresbericht 2018  -  GV vom 20. Februar 2019

Liebe Brigitte
liebe Ruth, lieber Paul
liebe Nicole
liebe Sängerinnen und Sänger

Höhepunkt unseres Vereinsjahres war unbestritten das zweisprachige Konzert vom 7. Oktober im Cantorama. Zusammen mit dem Choeur mixte „l’Echo des Alpes" aus Charmey durften wir ein vielfältiges Programm präsentieren. Wir hatten uns intensiv mit ziemlich neuer Literatur auf diesen Auftritt vorbereitet und zielstrebig, jedoch mit viel Freude und Durchhaltewillen unser gestecktes Ziel erreicht. Nicole hat wie immer mit Feingefühl an Flügel oder Orgel begleitet und diesen Werken den besonderen Schliff verliehen. „Wach auf meins Herzens Schöne" auswendig zu singen, hat Gesprächsstoff verschiedenster Art geliefert, ist aber bis zum Schluss sehr gut gelungen und mit Freude und Leichtigkeit gesungen worden. So wie ich mir das vorgestellt habe. Das gemeinsam mit Charmey gesungene „O du liebs Ängeli" klingt bis zum heutigen Tag nach und hat unterdessen am Stammtisch einen Ehrenplatz erhalten.

Wöchentliche Proben und liturgische Einsätze bewegten sich im Rahmen wie in früheren Jahren. Im vergangenen Jahr waren wir aber mit 9 Beerdigungen oft im Einsatz. Die musikalische Gestaltung der Trauerfeiern wird von den Angehörigen sehr geschätzt und für uns ist es eine erfüllende Aufgabe, beim letzten Trauergeleit mit unserem Gesang Trost und Zuversicht zu spenden.
Zwei Gottesdienste waren mit dem Frauenchor gestaltet, auch zwei mit dem Männerchor.

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche und bis zum Ostersonntag singen wir jeweils 4 verschiedene musikalische Programme. Diese Zeit fordert uns immer wieder aufs Neue. Am Palmsonntag haben wir das neu gelernte Lied „Du bist o Herr, das Lebensbrot" gesungen und auch wieder einmal das länger nicht mehr gesungene „Ave verum" von W.A. Mozart.
In der Osternacht haben wir ein Lied von Barbara Kolberg gesungen: „Grösser als alle Bedrängnis ist deine Treue, Herr". Mit diesem Text von Silja Walter wird auf eindrückliche Weise das Neue besungen, das der Herr bringt. „Dein Leben will singen aus Tod und Misslingen, Halleluja. Lobet Gott!"
Ostern gestalteten wir mit der Haydn Messe „Missa brevis S. Joannis de Deo und liessen das „Regina coeli" in österlicher Freude erklingen zum Lobe Gottes.

Am 5. Mai hatten wir Besuch vom Kirchenchor Auw. Ihre Ausflugsreise führte sie nach Freiburg und Umgebung. Nach einer gemeinsamen Vorprobe sangen wir am Vorabendgottesdienst zum Sonntag ein rhythmisches Programm mit Popsongs, die Lothar Erbel gekonnt und mit viel Freude an der Orgel begleitete. Zwei Chöre, ein Chorleiter und eine Chorleiterin, dasselbe einstudierte Programm, gemeinsam gesungen als ein grosser Chor. Welche Freude und Bereicherung!

Ende August verabschiedeten wir uns von Abbé Christoph, der während fünf Jahren unser Priester war. Mit der schmissigen „Missa modern" von Hans Althaus und dem „Festgesang" von Chr. W. Gluck dankten wir ihm musikalisch für seine Dienste in unserer Pfarrei.

Kurz vor unserem Konzert haben wir für das Patronsfest Ende September auf Repertoire zurückgegriffen und die „Martinus Messe" gesungen.

Da die Dirigentin nach dem Konzert vom 7. Oktober an einer Weiterbildung war und dann erst noch eine Raclette-Probe folgte, wurde die Probezeit für Allerheiligen dann doch fast zu knapp. Mit viel Konzentration haben wir dann trotzdem die Bruckner Messe aufgeführt. Beim Lied „Gott hat mir längst einen Engel gesandt" war dieser ziemlich präsent und greifbar. An der Totengedenkfeier am Nachmittag konnten wir Konzertliteratur einbauen und spüren wie die Lieder im liturgischen Kontext wirken. „Gott segne und behüte dich" passte sehr gut zum Moment des Gedenkens an die verstorbenen Angehörigen.

Am Kilbisonntag sang erneut der Männerchor Heitenried/St. Antoni mit unseren Männern zusammen zur Ehre Gottes. Gross war die Freude über den kräftigen Männerchorklang auf der Empore. Weniger gross war die Freude über die ungewohnte Tonart beim Lied „Freundschaft". Freundschaft ist aber auch, die verpatzte Situation ruhig anzugehen und das Lied noch einmal zu starten mit den richtigen Tönen. Dafür habe ich nun eine überdimensionierte hölzerne Stimmgabel bekommen an Weihnachten, die unser Wohnzimmer dekoriert.

„Wisset ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass Gottes Geist in euch wohnet?". So sangen wir an der Cäciliafeier. Natürlich wissen wir das. Das ist unsere Aufgabe als Kirchenchor, immer wieder davon singenderweise zu erzählen. Für unsere Jubilare stimmten wir vorne im Chorraum „Das Gebet des Sängers" von Pierre Kaelin an.

In der hl. Nacht sangen wir als Gemischten Chor und gruben tief unten das „Transeamus" aus, das von den Gottesdienstbesuchenden als das Weihnachtslied empfunden wird. Mit „Freuet euch all" und „Weihnachtsglocken" besungen nur die Männer am Weihnachtstag die freudige Stimmung rund um die Geburt Christi.

Mein Dank geht an:

Vorstand und Musikkommission, die mich tatkräftig unterstützen.
Die Vizedirigentin Bernadette, die Proben und Einsätze übernimmt, wenn ich nicht da bin. Im vergangenen Jahr waren auch 3 Beerdigungen dabei.
Karin und Bernadette, die bei den Männern Registerproben leiten. Rosmarie, die immer wieder Noten austeilt und später wieder einsammelt, die ordnet, klassiert und uns vor einem heillosen Dürenand bewahrt. Auch sagen wir ein herzliches Dankeschön, dass unsere Proben sitzend stattfinden können, da die Stühle bereits im Halbkreis warten, wenn die Probe naht.
Unsere Organistin Nicole, die uns ruhig und mit grossem Können an der Orgel begleitet, die zum Glück gut vom Blatt spielen kann und manchmal nicht geplant mit der Orgel Unterstützung geben muss. Wenn Nicole da ist, kann uns nichts passieren! Danke Nicole.

Euch, liebe Sängerinnen und Sänger danke ich von Herzen für euren gewaltigen Einsatz an Proben, geplanten Gottesdiensteinsätzen und Beerdigungsfeiern. Zusammen sind wir auf einer musikalischen Reise. Das Programm dieser Reise passt nicht immer ganz für jedes Einzelne. Im Grossen und Ganzen aber erleben wir schöne Momente zusammen, dies beweist auf eindrückliche Art eure gute Probenpräsenz. So kommen wir zügig vorwärts und können uns an den schönen Klängen erfreuen. So wünsche ich euch, dass wir weiterhin zusammen im musikalischen Fluss sind und die Zuhörenden in diesen Bann mitnehmen, um am Ende ein grosser, grosser Gesang zu sein.

02.02.2019/Simone Cotting


 
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